Akrophobie
Akrophobie, allgemein bekannt als Höhenangst, ist eine spezifische Phobie, die durch eine intensive Furcht vor Höhen gekennzeichnet ist. Diese Angst kann so stark sein, dass sie das tägliche Leben der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Symptome reichen beispielsweise von Schwindel, Zittern und starkem Herzklopfen bis hin zu Panikattacken und starken Angstgefühlen. In der Psychologie wird sie als erlerntes oder durch traumatische Erfahrungen verstärktes Vermeidungsverhalten verstanden. Die Akrophobie ist eine Störung gemäß ICD-10 bzw. ICD-11, die häufig zusammen mit anderen Angststörungen, wie z. B. generalisierten Angststörungen oder Panikstörungen, auftritt.
Menschen, die unter Akrophobie leiden, können große Schwierigkeiten dabei haben, alltägliche Situationen zu bewältigen, etwa das Besteigen von Leitern oder das Überqueren von Brücken. Die Entstehungsursachen der Akrophobie sind sehr individuell – sowohl genetische als auch umweltbedingte Faktoren oder negative Erfahrungen können beispielsweise eine Rolle spielen. Häufig erzielen therapeutische Maßnahmen wie die kognitive Verhaltenstherapie oder die Expositionstherapie gute Ergebnisse bei der Linderung der Symptome und der Bewältigung dieser Phobie.